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Geländeauffüllung: Später Antrag „ein bisserl ärgerlich“

Antdorf, den 13.07.2016

Ein nachträglich eingereichter Antrag für eine Geländeauffüllung sorgte im Antdorfer

Gemeinderat für einige Diskussion. Denn die bereits erfolgten Arbeiten im Süden des

Dorfes in Richtung Frauenrain waren „nicht im Sinne von allen erfolgt“, wie Bürgermeister

Klaus Kostalek erklärte. Konkret ging es um eine zirka 1700 Quadratmeter große

landwirtschaftliche Fläche, die aufgefüllt worden war. Laut Kostalek hatte das Landratsamt

bei einem Ortstermin Bedenken geäußert, ein Teil des Areals sei nämlich als Bodendenkmal

ausgewiesen. Mit Auflagen einem teilweisen Rückbau im Bereich eines Wassergrabens

sowie vorgeschriebenen Auffüllhöhen sei das Vorhaben jedoch in Ordnung, beschrieb
er die Position der Kreisbehörde. Zudem habe ein Gutachten festgestellt, dass das verwendete

Material unbelastet sei. Nicht alle im Rat waren jedoch begeistert von der Vorgehensweise des

Antragstellers. Dass das Gesuch im Nachhinein auf dem Tischlag, „ist vielleicht ein bisserl ärgerlich“,

sagte Kostalek. Er sah das Vorhaben letztlich aber als nicht so dramatisch.

Der Gemeinderat stimmte mit Ausnahme von Hans Adelwart am Ende der Auffüllung
zu. Die Kommune fordert aber, die Belange des Denkmalschutzes zu prüfen.

 

Quelle:Penzberger Merkur (ab)